Forschung zu Menstruationszyklus: Wie Hormone Spitzenathletinnen beeinflussen
Franka MeisterForschung zu Menstruationszyklus: Wie Hormone Spitzenathletinnen beeinflussen
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Das Konsortium „Athletin-D“, an dem auch die Universität Freiburg beteiligt ist, entwickelt ein digitales System für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement. Die Finanzierung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro stammt vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft.
Das auf vier Jahre angelegte Vorhaben vereint Expertinnen und Experten der Universitäten Freiburg, Bochum und Wuppertal sowie der Technischen Universität München. Im Mittelpunkt stehen geschlechtsspezifische Unterschiede – insbesondere die Auswirkungen hormoneller Schwankungen auf Leistung und Regeneration.
An der Universität Freiburg erforscht das Team um Jana Strahler die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Stress, Lebensstil und psychischer Gesundheit bei Sportlerinnen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten direkt mit Trainerinnen, Sportverbänden und Athletinnen zusammen, um praxisnahe Daten zu sammeln.
Die Erkenntnisse sollen maßgeschneiderte Trainingspläne ermöglichen und die Gesundheitsüberwachung von Spitzenathletinnen verbessern. Langfristig zielt das Projekt darauf ab, Trainingsmethoden zu verfeinern und den Gesundheitsschutz im Frauensport zu stärken.
Die Arbeit des Konsortiums könnte zu effektiveren Trainingsprogrammen für Sportlerinnen führen. Durch die Verknüpfung von Forschung mit praktischem Input aus dem Spitzensport soll das digitale System Leistung optimieren und gleichzeitig die Gesundheit sichern. Das Projekt läuft bis 2028.






