DRF Luftrettung sichert Rettungshubschrauber-Standort Mannheim bis 2040
Ron StollDRF Luftrettung sichert Rettungshubschrauber-Standort Mannheim bis 2040
Das Bundesinnenministerium hat der DRF Luftrettung den Zuschlag für den weiteren Betrieb der Luftrettungsstation am Flughafen Mannheim erteilt. Die Entscheidung verlängert eine langjährige Partnerschaft, die 1986 mit der Eröffnung der Station begann. Ein neuer 15-Jahres-Vertrag wurde am 10. September 2025 unterzeichnet und sichert damit die Zukunft des Rettungshubschrauberdienstes in der Region.
Die DRF Luftrettung wird den Standort Mannheim mit einem Airbus H145 D3 betreiben, der mit einem Fünfblatt-Rotor ausgestattet ist. Der Hubschrauber wird täglich von 7:00 bis 20:00 Uhr unter dem Rufzeichen Christoph Mannheim im Einsatz sein. Erstmals wurde damit ein bestehender Luftrettungsstandort in Baden-Württemberg nicht neu ausgeschrieben, sondern der Vertrag direkt verlängert.
Zudem soll auf dem Gelände des CityAirports Mannheim ein neues Stationsgebäude errichtet werden. Die Entscheidung für den Erhalt des Standorts folgt den Empfehlungen einer Struktur- und Bedarfsanalyse der Luftrettung in Baden-Württemberg aus dem Jahr 2020. Staatssekretär Thomas Blenke betonte, dass die Vergabe Kontinuität gewährleiste und die Zusammenarbeit mit einer Organisation fortsetze, die die lokalen Anforderungen bestens kenne.
Der Vertrag in Mannheim ist Teil einer umfassenden Neuordnung der Luftrettung in Baden-Württemberg. Bei aktuellen Ausschreibungen wurden zudem neue Standorte in Ravensburg und Lahr vergeben, wobei Ravensburg von Friedrichshafen nach Ravensburg verlegt wird und künftig täglich im Tageslichtbetrieb fliegt. Mannheim bleibt jedoch bisher der einzige bestehende Standort, dessen Vertrag verlängert wurde.
Die 15-jährige Konzession garantiert, dass die DRF Luftrettung die notfallmedizinische Versorgung aus der Luft in Mannheim mindestens bis 2040 sicherstellt. Danach wird der Vertrag erneut geprüft. Der modernisierte Hubschrauber und die neue Infrastruktur sollen die Einsatzzeiten verkürzen und die medizinische Versorgung in der Region weiter verbessern.






