Deutsche lehnen Streichung von Feiertagen trotz Wirtschaftsdruck massiv ab
Marko MargrafDeutsche lehnen Streichung von Feiertagen trotz Wirtschaftsdruck massiv ab
Eine aktuelle Umfrage des Instituts Forsa zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen Pläne zur Abschaffung eines gesetzlichen Feiertags ablehnt. Nur 21 Prozent befürworten den Vorschlag, während sich 76 Prozent dagegen aussprechen. Die Diskussion war entbrannt, als die Bundesregierung nach Wegen suchte, die Arbeitszeit zu verlängern und die Wirtschaftsleistung zu steigern.
Die Idee, einen Feiertag zu streichen, wurde als kurzfristige Maßnahme ins Spiel gebracht, um zusätzliche Arbeitsstunden zu schaffen. Befürworter argumentieren, dies könnte die Produktivität schnell erhöhen. Kritiker hingegen halten dagegen, dass damit tieferliegende wirtschaftliche Probleme nicht gelöst würden.
Die Haltung zu diesem Thema ist in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen ablehnend. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen unterstützen lediglich 16 Prozent den Plan, während 82 Prozent ihn ablehnen. Selbst innerhalb der unionsgeführten CDU/CSU befürworten nur 31 Prozent die Streichung eines Feiertags, 69 Prozent lehnen sie ab.
Auch aus anderen politischen Lagern kommt massiver Widerstand. Sowohl Anhänger der Linken (85 Prozent dagegen) als auch der rechtspopulistischen AfD (87 Prozent dagegen) lehnen den Vorschlag mehrheitlich ab. Zudem gibt es Bedenken, dass eine Umsetzung der Pläne auf erhebliche öffentliche Proteste stoßen könnte.
Die Umfrage unterstreicht die breite Ablehnung der Abschaffung eines gesetzlichen Feiertags – die meisten Wähler lehnen den Vorschlag ab. Politische Führungskräfte stehen nun vor der Herausforderung, wirtschaftliche Ziele mit dem weitverbreiteten Widerstand in der Bevölkerung in Einklang zu bringen. Jede Entscheidung in dieser Frage würde voraussichtlich eine intensive Debatte und heftige Reaktionen auslösen.






