Chaos beim Fusion Festival: Brände, Drogen und gewaltsame Ausschreitungen
Juan MentzelChaos beim Fusion Festival: Brände, Drogen und gewaltsame Ausschreitungen
Fusion Festival von Ausschreitungen und vorübergehender Unterbrechung betroffen
Diese Woche kam es beim Fusion Festival zu Störungen und einer zeitweiligen Abschaltung. Die Behörden meldeten mehrere Vorfälle, darunter Vandalismus, Drogendelikte und Sicherheitsbedenken. Rund 65.000 Besucher nahmen an der Veranstaltung in der Nähe von Neustrelitz teil.
Am Donnerstagabend wurde das Festival aufgrund von Bränden unterbrochen, und alle Teilnehmer wurden auf das benachbarte Flugfeld verlegt. Während dieser Zeit sollen mehrere Personen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben, wobei ein Schaden von schätzungsweise 500 Euro entstand. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen, als er versuchte, die Sachbeschädigung für Beweiszwecke zu filmen.
Die Polizei führte im Verlauf der Veranstaltung umfangreiche Kontrollen durch. Bei Verkehrskontrollen wurden 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss registriert. Bei stichprobenartigen Überprüfungen dokumentierte man zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß, meist im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln.
Die Behörden beschlagnahmten Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine. Acht Strafanzeigen wurden wegen Drogenbesitzes oder -handels erstattet. Zollbeamte leiteten zudem 24 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz ein. Darüber hinaus wurde eine Person ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland festgestellt.
Rund 70 Bundespolizisten waren am Bahnhof Neustrelitz im Einsatz, um die Lage zu bewältigen.
Das Festival wird 2027 pausieren und erst 2028 wieder stattfinden. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch. Die Behörden befassen sich weiterhin mit den rechtlichen und sicherheitstechnischen Folgen der Ereignisse.
