26 June 2026, 02:25

Bundesregierung weigert sich, Millionen für PR-Berater offenzulegen – und erntet scharfe Kritik

Deutscher Regierung verweigert Offenlegung von PR-Beraterkosten

Bundesregierung weigert sich, Millionen für PR-Berater offenzulegen – und erntet scharfe Kritik

Die deutsche Bundesregierung steht in der Kritik, weil sie sich sträubt, Ausgaben für externe Kommunikationsberater offenzulegen. Der linke Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch wirft Behörden vor, Details über Millionenverträge mit steuerfinanzierten Beratern zurückzuhalten.

Bartsch forderte Aufklärung darüber, wie viel die Bundeskanzlei und andere Ministerien für Krisenkommunikation, Imageberatung und strategische Dienstleistungen ausgegeben haben. Er vermutet, die Regierung verschleiere das Ausmaß der Ausgaben, um unpopuläre Maßnahmen als Erfolge zu verkaufen, während gleichzeitig Sozialprogramme gekürzt würden.

Als Reaktion erklärte Dennis Rohde, Staatssekretär im Finanzministerium, es sei „unmöglich“, die angeforderten Daten innerhalb der einwöchigen Frist zusammenzutragen. Unterdessen hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bereits bis zu 2,2 Millionen Euro jährlich für solche Dienstleistungen bewilligt.

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Bartsch bezeichnete die Ausweichmanöver der Regierung als Affront gegen Parlament und Steuerzahler. Er spekulierte, dass entweder die Anzahl der Verträge und die Kosten enorm seien oder die Koalition schlichtweg negative Schlagzeilen vermeiden wolle.

Der Streit unterstreicht die wachsende Skepsis gegenüber der Verwendung öffentlicher Gelder für externe Berater. Die Weigerung der Regierung, die geforderten Informationen bereitzustellen, hat den Verdacht auf Transparenzdefizite weiter geschürt. Bartschs Vorwürfe deuten auf einen gezielten Versuch hin, die Ausgaben für PR-Maßnahmen zu verschleiern.

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