10 May 2026, 10:27

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasspeicherstände steigen leicht an

Drei hölzerne Bretter mit der Aufschrift "Gaststätte Deutscher Kaiser Schmucker" sind an einer Gebäudewand über einer geschlossenen Rolllade angebracht.

Bundesnetzagentur entwarnt: Gasspeicherstände steigen leicht an

Deutschlands Gasspeicherstände steigen leicht – Bundesnetzagentur entwarnt

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In den vergangenen Wochen sind die Gasspeicherstände in Deutschland leicht angestiegen, was die Sorgen vor Versorgungsengpässen etwas mildern konnte. Die Bundesnetzagentur hat nun Bedenken wegen niedriger Reserven zurückgewiesen und betont, dass die aktuellen Füllstände weiterhin ausreichen, um die Stabilität der Versorgung zu gewährleisten.

Innerhalb der letzten zwei Wochen stieg der Füllstand der deutschen Gasspeicher um drei Prozentpunkte. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, räumte zwar ein, dass es öffentliche Forderungen gebe, die Speicher bereits bis Mitte Mai vollständig zu füllen, doch dies sei weder wirtschaftlich noch technisch notwendig. Er unterstrich, dass die Dringlichkeit, wie sie noch in den Jahren 2022 und 2023 bestanden habe, heute nicht mehr in gleichem Maße gegeben sei.

Die großen Kavernenspeicher des Landes könnten im Bedarfsfall sogar innerhalb von 30 Tagen vollständig befüllt werden. Müller hob zudem hervor, dass die vier Flüssiggas-Terminals (LNG) an Nord- und Ostsee im vergangenen Winter eine entscheidende Rolle für die Versorgungssicherheit gespielt hätten. Zwar bleibe die Speicherung wichtig, doch es bestehe kein Grund zur Beunruhigung.

Die Verantwortung für die Versorgungssicherheit liege weiterhin bei den Gashändlern, so Müller. Er betonte, dass die Marktmechanismen und die bestehende Infrastruktur ausreichend Flexibilität böten, um Nachfrageschwankungen auszugleichen.

Laut Einschätzung der Bundesnetzagentur bleibt die Gasversorgung in Deutschland trotz niedrigerer als erwarteter Speicherstände stabil. Dank der LNG-Terminals und der schnellen Befüllungsmöglichkeiten sehen die Behörden derzeit keine akute Gefahr. Der Fokus hat sich von panikgetriebenen Maßnahmen hin zu einem ausgewogenen, marktgesteuerten Ansatz verschoben.

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