13 April 2026, 10:30

Brandenburg plant 24/7-Smart Stores ohne Personal für bessere Versorgung

Ein belebter Markt im alten Stadtzentrum von Heidelberg mit Menschen, die gehen, auf Bänken sitzen und um Zelte herumstehen, mit Gemüsekörben auf Tischen und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Brandenburg plant 24/7-Smart Stores ohne Personal für bessere Versorgung

Die brandenburgische Koalitionsregierung unterstützt Pläne, die den Betrieb von personalfreien, vollautomatisierten Läden rund um die Uhr ermöglichen sollen. Diese sogenannten Smart Stores würden im Gegensatz zu herkömmlichen Einzelhändlern sieben Tage die Woche geöffnet haben. Mit dem Vorstoß soll der Zugang zu Grundgütern in unterversorgten Gebieten verbessert werden.

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Nach den aktuellen Regelungen dürfen Geschäfte in Brandenburg von Montag bis Samstag 24 Stunden geöffnet bleiben. Zudem ist eine Öffnung an sechs Sonn- oder Feiertagen pro Jahr erlaubt. Die neue Vorlage würde diese Einschränkungen für Smart Stores aufheben und ihnen einen durchgehenden Betrieb ermöglichen.

Die SPD/CDU-geführte Landesregierung argumentiert, dass automatisierte Läden Versorgungslücken in ländlichen Gemeinden schließen könnten. Viele traditionelle Supermärkte haben in diesen Regionen bereits geschlossen oder ihre Öffnungszeiten reduziert. Sozialminister René Wilke (SPD) befürwortet den Plan und betont, dass dieser die lokale Versorgung sichere und faire Lebensbedingungen fördere.

Andere Bundesländer haben bereits ähnliche Regelungen für personalfreie Geschäfte eingeführt. Der brandenburgische Landtag muss die Änderungen nun noch beraten und beschließen, bevor sie in Kraft treten. Falls die Reform verabschiedet wird, könnten Smart Stores ohne Personal durchgehend betrieben werden – besonders ländliche Bewohner würden von einem besseren Zugang zu Alltagsgütern profitieren. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Abgeordneten des Landtags.

Quelle