26 April 2026, 14:38

Bayerns Frauen trotzen Barcelona – Rekordkulisse und Rote Karten prägen Duell

Zwei Frauen in Sportkleidung, eine in einem grünen T-Shirt und Shorts und die andere in einem pinken Kleid, spielen Fußball auf einem Feld, beide mit sichtbaren Tattoos an Händen und Füßen.

Bayerns Frauen trotzen Barcelona – Rekordkulisse und Rote Karten prägen Duell

Bayerns Frauen halten Barcelona mit einem hart erkämpften Remis in Schach – vor Rekordkulisse

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Vor 31.000 Zuschauern im ausverkauften Allianz Arena – ein neuer Zuschauerrekord für die Münchnerinnen in einem Champions-League-Spiel – erkämpfte sich der FC Bayern München ein verdientes Unentschieden gegen den FC Barcelona. Das Spiel war von zwei Platzverweisen überschattet, darunter einer für Verteidigerin Franziska Kett nach einer ungewöhnlichen Szene auf dem Platz. Trotz einer defensiven Ausrichtung gelang es den Bayern, nach der deutlichen 1:7-Niederlage im Hinspiel diesmal gegen die Spanierinnen zu bestehen.

Die Münchnerinnen, die im ersten Aufeinandertreffen mit 1:7 unterlegen waren, setzten diesmal auf eine vorsichtigere Taktik. Kett gab ihrer Mannschaft in der 69. Minute mit dem Ausgleichstreffer nach einer sehenswerten Kombination mit Pernille Harder neue Hoffnung. Doch ihr Abend endete vorzeitig: In der 79. Minute sah sie die Rote Karte – und zwar direkt. Der Platzverweis folgte, nachdem sie Barcelona-Stürmerin Salma Paralluelo am Zopf gezogen hatte, eine Szene, die an den umstrittenen Feldverweis von Kathrin Hendrich bei der EM 2025 erinnerte, als diese für ein ähnliches Foul des Platzes verwiesen worden war.

Auch Bayern-Trainer José Barcala musste kurz darauf die Kabine vorzeitig aufsuchen: Er erhielt ebenfalls Rot – seine zweite Verwarnung – wegen Protests gegen die Schiedsrichterentscheidung. Nach dem Spiel hinterfragte Bayerns Sportdirektorin Bianca Rech die Entscheidung und forderte eine genauere Prüfung des Vorfalls. Mittelfeldspielerin Giulia Gwinn räumte zwar Barcelonas Überlegenheit ein, zeigte sich aber optimistisch mit Blick auf das Rückspiel.

Ohne die gesperrten Kett und Barcala reist der FC Bayern nun zum Rückspiel nach Barcelona. Zwar gab die defensive Stabilität und die rekordverdächtige Zuschauerresonanz der Mannschaft Auftrieb, doch die personellen Ausfälle könnten die Münchnerinnen vor zusätzliche Herausforderungen stellen. Ob der Rückstand aus dem Hinspiel noch aufzuhalten ist, bleibt vor dem zweiten Duell offen.

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