Baden-Württemberg startet Großkontrolle für mehr Sicherheit von Radfahrern und Motorradfahrern
Franka MeisterBaden-Württemberg startet Großkontrolle für mehr Sicherheit von Radfahrern und Motorradfahrern
Landweite Sicherheitskampagne in Baden-Württemberg: Fokus auf Zweiradfahrer am 28. April 2026
Eine landesweite Verkehrssicherheitsaktion in Baden-Württemberg richtet sich am 28. April 2026 gezielt an Fahrradfahrer, Motorradfahrer und E-Scooter-Nutzer. Anlass ist der deutliche Anstieg von Unfällen mit diesen Verkehrsteilnehmern im vergangenen Jahr. Die Behörden wollen damit Risiken verringern und die Verkehrssicherheit für besonders gefährdete Road-User verbessern.
Allein im Jahr 2025 waren in der Region über 16.800 verletzungsbedingte Verkehrsunfälle mit Zweirädern verzeichnet – das entspricht mehr als der Hälfte aller derartigen Vorfälle. Die Zahl der Verletzungen durch E-Scooter stieg im Vergleich zum Vorjahr um über ein Drittel an. Angesichts dieser Entwicklung sehen sich die Behörden zu konsequenterem Handeln veranlasst.
Mehr als 1.300 Polizeibeamte werden an über 300 Kontroll- und Präventionsmaßnahmen im südlichen Schwarzwald beteiligt sein. Im Mittelpunkt stehen dabei illegales Überholen auf Radwegen sowie falsch parkende Fahrzeuge, die Fahrradspuren blockieren. Zudem soll das Bewusstsein für typische Gefahrenquellen im Straßenverkehr geschärft werden.
Die Aktion kombiniert verschärfte Kontrollen mit Aufklärungsarbeit. Die Polizei erhofft sich dadurch nachhaltige Verbesserungen der Sicherheit für Radfahrer, Motorradfahrer und E-Scooter-Nutzer.
Am Aktionstag wird es vermehrte Streifen und gezielte Überwachung in besonders gefährdeten Bereichen geben. Da Zweiradunfälle einen erheblichen Anteil der Verkehrsverletzungen ausmachen, setzen die Behörden auf bessere Regelbefolgung und ein rücksichtsvolleres Miteinander im Straßenverkehr. Die Ergebnisse der Kampagne werden ausgewertet, um ihre langfristige Wirkung zu bewerten.






