Baden-Württemberg investiert 9,4 Millionen in Startups und lokale Innovationen bis 2028
Marko MargrafBaden-Württemberg investiert 9,4 Millionen in Startups und lokale Innovationen bis 2028
Baden-Württemberg stellt 9,4-Millionen-Investitionsplan für Innovation in Unternehmen und Startups vor
Das Land Baden-Württemberg hat ein Förderprogramm in Höhe von 9,4 Millionen Euro aufgelegt, um die Innovationskraft lokaler Unternehmen und Startups zu stärken. Die am 6. Mai 2026 vorgestellte Initiative soll die kommunale Infrastruktur modernisieren und den strukturellen Wandel in der Region vorantreiben. Die geförderten Projekte laufen bis Ende 2028 und werden aus Landes- und EU-Mitteln finanziert.
Im Fokus stehen Bereiche, die dringend moderne Einrichtungen und Ressourcen benötigen. In Freiburg fließen fast 2 Millionen Euro in die Erweiterung des BioTechParks, wo flexible Büro- und Laborflächen für junge Unternehmen und akademische Ausgründungen entstehen sollen. Damit will man dem seit Langem bestehenden Mangel an geeigneten Räumlichkeiten für Life-Sciences- und Technologie-Startups begegnen.
Auch Weil am Rhein profitiert von den Fördergeldern: Über 350.000 Euro sind für das Projekt „Green Office Kesselhaus“ vorgesehen. Dort entstehen moderne Arbeitsplätze, gemeinsame Projektzonen und digitale Spitzenausstattung. Unternehmen erhalten Zugang zu Technologien wie 3D-Druck, Medienproduktion und weiteren innovativen Lösungen.
Die Finanzierung setzt sich aus Landesmitteln und Zuschüssen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zusammen. Verantwortliche betonen, wie wichtig diese Investitionen für die Förderung von Innovation und wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit sind.
Das 9,4-Millionen-Programm soll die Infrastruktur für Startups und etablierte Unternehmen gleichermaßen stärken. Neue Labore, Arbeitsräume und digitale Werkzeuge sollen kritische Lücken in der lokalen Ausstattung schließen. Die Projekte bleiben bis Ende 2028 aktiv und werden kontinuierlich durch regionale und EU-Fördermittel unterstützt.






