Antisemitische Schmierereien und NS-Symbole erschüttern Rastatt
In den vergangenen Tagen wurden in Rastatt mehrere Gebäude mit israelfeindlichen Parolen und NS-Symbolen beschmiert. Bei den Schmierereien handelt es sich unter anderem um politische Slogans, die auf den aktuellen Konflikt im Nahen Osten Bezug nehmen. Betroffen sind mehrere Standorte in der Stadt.
Die Graffiti wurden an der Fassade der Reithalle des Residenzschlosses, an einem Gebäude in der Nähe des Friedhofs in der Gerwigstraße sowie auf einzelnen Grabstätten entdeckt. Auch auf einigen Gräbern des Friedhofs wurden Hakenkreuze gesprüht.
Die Beamten des Polizeireviers Rastatt haben die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Bisher konnten keine Tatverdächtigen ermittelt werden.
Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden gebeten, sich an das Polizeipräsidium Offenburg zu wenden. Informationen können unter der Telefonnummer 0781 - 211211, per E-Mail an [email protected] oder direkt beim Polizeirevier Rastatt unter 07222 761-0 übermittelt werden.
Laut Behörden handelt es sich um einen Einzelfall in Rastatt, da in den letzten Wochen aus anderen Teilen Baden-Württembergs keine ähnlichen Vorfälle gemeldet wurden. Die Ermittler sammeln weiterhin Beweismaterial und rufen die Bevölkerung auf, sachdienliche Hinweise zu melden.






