15 May 2026, 10:34

AfD plant radikalen Personalumbruch in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder enthalten, wahrscheinlich im Zusammenhang mit Militärpersonal und Budgets.

AfD plant radikalen Personalumbruch in Sachsen-Anhalt nach Wahlsieg

Die rechtspopulistische AfD hat weitreichende Pläne vorgelegt, um die Landesregierung in Sachsen-Anhalt umzugestalten, falls sie die Landtagswahl im September gewinnt. Die Parteiführung beabsichtigt, bis zu 200 Beamte und Angestellte in Landesbehörden, Ministerien und öffentlichen Unternehmen auszutauschen. Mit diesem Schritt soll verhindert werden, dass der eigene Verwaltungsapparat den geplanten politischen Vorhaben Widerstand entgegensetzt.

Der Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, ließ keinen Zweifel daran, dass die Partei keine Blockadeversuche dulden werde. Er warnte, dass jeder Versuch, ihre Arbeit zu behindern, mit entschlossenem Vorgehen beantwortet werde. Siegmund räumte ein, dass einige Führungskräfte – etwa Abteilungs- und Referatsleiter – in ihren Positionen bleiben könnten, da sie nicht politisch ernannt seien.

Die geplanten Veränderungen gehen weit über die üblichen personellen Wechsel nach Regierungswechseln hinaus. Neben Staatssekretären und Ministerialdirigenten will die AfD auch mittlere Führungsebenen und leitende Mitarbeiter in anderen Landesbehörden ersetzen. Selbst landeseigene Unternehmen sind betroffen: Die AfD hat angekündigt, die Landesenergieagentur komplett abzuschaffen.

Durch die gezielte Besetzung sowohl hoher als auch unterer Positionen strebt die AfD die volle Kontrolle über die Umsetzung ihrer Politik an. Das Ausmaß der Umstrukturierung zeigt, wie entschlossen die Partei ist, sicherzustellen, dass ihre Agenda auf keine internen Widerstände stößt.

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Sollte die AfD die Wahl gewinnen, würde sie einen der größten Personalumbruche in der jüngeren Geschichte Sachsen-Anhalts einleiten. Der Plan sieht vor, 150 bis 200 Stellen – von Ministerien bis hin zu öffentlichen Betrieben – mit eigenen Vertrauten zu besetzen. Die Folgen wären eine grundlegende Neuausrichtung der Landesverwaltung unter ihrer Führung.

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