AfD-Kundgebung in Konstanz: Mehr Gegenprotestler als Teilnehmer
Gemeinsame Wahlkampfkundgebung der AfD in Konstanz – Gegenprotest mit mehr Teilnehmern
Am Sonntagmittag fand am Dillplatz in Konstanz eine gemeinsame Wahlkampfveranstaltung lokaler Gliederungen der Alternative für Deutschland (AfD) statt. Rund 100 Personen nahmen an der Kundgebung teil, während eine in der Nähe stattfindende Gegenveranstaltung etwa 280 Teilnehmer zählte. Beide Versammlungen endeten am frühen Abend mit nur geringfügigen Vorfällen.
Noch vor Beginn der AfD-Veranstaltung kam es zu zwei Sachbeschädigungen am Dillplatz: Unbekannte besprühten Wände mit Graffiti, und eine mobile Toilette wurde durch Feuerwerkskörper zerstört. Die Behörden verzeichneten danach keine weiteren Störungen bis zum Start der Kundgebung.
Die von den AfD-Kreisverbänden Konstanz, Sigmaringen und Bodensee organisierte Veranstaltung dauerte von 13 bis 15 Uhr. Parallel dazu fand in der Nähe des Nellenburg-Gymnasiums eine Gegenkundgebung statt. Die Polizei überwachte beide Gruppen und erteilte zwei Platzverweise, nachdem bei Einzelpersonen verbotene Gegenstände gefunden worden waren.
In Baden-Württemberg gab es im vergangenen Jahr keine vergleichbaren gemeinsamen Wahlkampfaktionen von AfD-Landesverbänden. Sowohl die Kundgebung als auch die Gegenproteste endeten ohne größere Auseinandersetzungen – abgesehen von den anfänglichen Sachbeschädigungen und den Platzverweisen.
Die Veranstaltungen am Dillplatz waren gegen 15 Uhr beendet. Die Polizei bestätigte, dass es zu keinen schweren Zusammenstößen gekommen war. Zwei Platzverweise wurden ausgesetzt, und die Sachbeschädigungen blieben die einzigen gemeldeten Störungen. Die Behörden betonten, die Lage sei den ganzen Tag über unter Kontrolle gewesen.






