23 March 2026, 06:32

42-Jähriger Iraker in U-Haft: Verdacht auf professionelle Geldfälschung in mehreren Bundesländern

Alte deutsche 20-Mark-Banknote von 1861 mit gedrucktem Text und Zahlen auf einem weißen Hintergrund.

42-Jähriger Iraker in U-Haft: Verdacht auf professionelle Geldfälschung in mehreren Bundesländern

Ein 42-jähriger Iraker sitzt wegen des Verdachts auf großangelegten Geldfälschungsbetrug in Untersuchungshaft. Den Ermittlungsbehörden zufolge stellte er gefälschte Banknoten her und brachte sie in Umlauf, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Festnahme erfolgte nach monatelangen Ermittlungen zu seinen Aktivitäten in mehreren deutschen Bundesländern.

Der Beschuldigte wurde am 4. Juni 2025 auf der Gottlieb-Daimler-Brücke in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) von der Polizei vorläufig festgenommen. Ihm werden zwei separate Vorfälle zur Last gelegt, bei denen er angeblich Falschgeld im Gesamtwert von 13.550 Euro weitergab – einmal am 16. Mai 2025 und erneut am Tag seiner Festnahme.

Bei einer späteren Durchsuchung entdeckten die Ermittler in seiner Garage in Norddeutschland eine versteckte Werkstatt. Dort soll er mit einem Hochleistungsdrucker, speziellem Papier und professionellen Druckfarben gefälschte 50-Euro-Scheine hergestellt haben. Die für mehrere tausend Euro angeschaffte Ausrüstung diente ausschließlich diesem Zweck. Vor der Verbreitung prüfte er die Falschgelder sogar auf ihre scheinbare Echtheit.

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Laut Angaben der Behörden plante der Mann, die gefälschten Banknoten ab Anfang 2026 über Online-Plattformen zu verkaufen. Am 5. Juni 2025 wurde er dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mannheim vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen gewerbsmäßiger Geldfälschung erließ und vollstrecken ließ.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (Direktion Heidelberg) ermitteln weiterhin in dem Fall. Im Fokus steht die vollständige Aufklärung des Fälscherrings sowie mögliche Mittäter.

Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die Behörden verfolgen die Herkunft der Falschgelder und prüfen, ob weitere Personen in die Machenschaften verwickelt sind. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, finanzielle Betrugsdelikte im Zusammenhang mit professionellen Fälschungsringen zu bekämpfen.

Quelle