1,2 Millionen Kontrollen: Polizei geht gegen Raser und Verkehrssünder vor
Marko Margraf1,2 Millionen Kontrollen: Polizei geht gegen Raser und Verkehrssünder vor
Europaweite Razzia gegen Rasen: Deutsche Polizei führt über 1,2 Millionen Verkehrskontrollen in einer Woche durch
Im Rahmen der ROADPOL-Speed-Week kontrollierte die deutsche Polizei innerhalb nur einer Woche mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge. Die Aktionswoche gegen überhöhte Geschwindigkeit und gefährliches Fahren fand vom 7. bis 13. April 2025 statt. Im Fokus standen neben Rasern auch Verstöße wie das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts und Alkohol am Steuer.
Während der Großkontrolle registrierten die Behörden über 9.000 Tempodelikte. Allein am Mittwoch wurden mehr als 59.500 Fahrer mit Geschwindigkeitsmessgeräten überprüft. Von den angehaltenen Verkehrsteilnehmern erhielten 7.923 eine Verwarnung, gegen 1.124 wurden offizielle Anzeigen erstattet.
Das Polizeipräsidium Offenburg arbeitete dabei mit anderen Dienststellen zusammen und setzte über 100 Beamte in neun Landkreisen ein. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen ahndeten die Beamten auch Verstöße wie das Nichtanlegen des Gurts, die Nutzung des Handys am Steuer und das Fahren ohne Helm. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss erwischt wurde, musste ebenfalls mit Konsequenzen rechnen.
Geschwindigkeit bleibt die häufigste Ursache für schwere Verkehrsunfälle. Als Folge der Kampagne drohen 121 Fahrern nun harte Strafen, darunter Fahrverbote.
Die ROADPOL-Speed-Week 2025 unterstrich erneut die anhaltenden Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit auf Europas Straßen. Mit tausenden registrierten Verstößen haben die Behörden ihre Kontrollmaßnahmen verschärft. Die Ergebnisse der Aktion dürften künftige Strategien der Verkehrspolizei prägen.






